Nachdem wir letztes Jahr vom ERNW Allstars Team auf den zweite Platz verwiesen wurden, waren die Squareroots dieses Jahr wieder auf der Troopers (www.troopers.de) zum Packetwars (www.packetwars.de) vertreten.
Nach einigen Vorbereitungstreffen und Retrospektiven, mit dem Ziel, Strategien zu entwickeln, wie wir dieses Jahr besser abschneiden könnten, kristallisierten sich vor allem zwei Schwerpunkte heraus: Wir müssen bei diesem Typ von CTF vor allem schnell und koordiniert vorgehen. Gut gelaunt starteten also unser Team bestehend aus Andreas, Benjamin, Florian, Sebastian, Stefan und Wolfgang bei einem leckeren Abendessen im “Weißen Bock” in Heidelberg. Um Transferzeiten klein und Publikumszahlen groß zu halten, sollte diese Location in diesem Jahr auch zugleich der Austragungsort für das diesjährige Packetwars sein.
Für die Einladung des ERNW Team möchten wir uns hier auch nochmal herzlich bedanken. Matthias fiel leider kranksheitsbedingt komplett aus und auch sonst standen die Zeichen was Gesundheit anging bei Flo und Beni nicht gerade zum Besten. Nichtsdestotrotz gingen wir zuversichtlich mit drei weiteren Teams (Paris, London, New York) in die erste Runde des Packetwars. Wie aus dem letzten Jahr bekannt, ging es um die Enumerierung von Maschinen in einem /16 Netzwerk. Es galt in einer knappen halben Stunde so viele Rechner wie möglich aufzufinden, Informationen darüber zu sammeln und zusätzliche Bonuspunkte für das Hacken von Geräten oder Rechnern zu erlangen. Dank guter Absprache und Koordination haben wir erfolgreich alle Maschinen finden und auf weitere Informationen scannen können. Die zweite Runde verlief ähnlich, die Challenge hieß “What’s my name?”, es ging erneut darum in einer halben Stunde einen bestimmten Adressbereich zu analysieren und Informationen über die dort vorhandenen Maschinen zu sammeln. Während ein Teil des Teams mit dem Suchen von Maschinen beschäftigt war, lieferte sich der andere Teil ein heißes Gefecht auf einem der Rechner. Es war ihnen nämlich gelungen, über eine Schwachstelle im Samba-Server einer Windowsmaschine Zugriff zu erlangen. Team Paris gelang dies zum gleichen Zeitpunk, was dazu führte, dass beide angreifenden Teams versuchten sich gegenseitig aus dem System auszusperren. Dieser Kampf hat den Orgas offensichtlich viel Spaß bereitet, was dazu führte, dass die Zusatzpunkte für den Einbruch in eine der Maschinen, beiden Teams gewährt wurden.
Bevor es in die dritte Runde ging, wurde noch einmal betont, dass die Teams wertungstechnisch extram nah aufeinander hägnen und es die dritte Runde wohl entscheiden wird. Das Topic dieser Runde war “King of the Hill”. Die Aufgabe war, in 90 Minuten in soviele Maschinen wie möglich einzudringen. Außerdem konnten während allen drei Runden verschiedene kleine Programme gefunden werden, für deren “knacken” es ebenfalls Punkte gab. Dies waren sogenannte CrackMes, deren Geheimnisse man ihnen durch Reverse Engineering, also Analyse des Maschinencodes, entlocken konnte. Hier gelang es uns, eines der CrackMes zu lösen und außerdem kritische Daten von einem der Webserver zu extrahieren. So beschloßen wir den Abend mit einem relativ guten Gefühl, aber mit der Ungewißheut, was die anderen Teams in der letzten Runde erreicht hatten.
Im Wesentlichen wurde unser gutes Gefühl am Ende dann bestätigt. Die Squareroots haben das erste Mal einen Packetwars auf der Troopers gewonnen! Es war wie immer ein großer Spaß und wir hoffen auch nächstes Jahr wieder dabei sein zu dürfen. An dieser Stelle noch einmal Dank an die Organisatoren and an ERNW.